Freifunken funktioniert (zwischen Inn … Salzach)

… seit Sommer 2014 und ist eine schnelle, preiswerte und nachhaltige Art, öffentliche freie Internet- Zugänge in Bürgerhand  zu „organisieren“.

In Deutschland organisieren sich verschiedenste Freifunk-Gruppen. Wir, Inn-Salzach (intern BGL) ist eine Abteilung / Hood im Verbund Freifunk Franken.

Wo stehen Router in unserer Region?
RouterRegion Inn-Salzach
Monitoring für alle Router in der
Hood „inn-salzach.freifunk.net“
(Land, Landkreis, Gemeinde, Ort – rechts akt. Zugriffe)

Also Sie sind vielleicht ein freundlicher Nachbar,  Wirtsleute – eine kommunale Einrichtung,  ein Parteibüro, ein Gewerbeverband oder Touristikbüro, eine kirchliche oder allgemeine Schulungseinrichtung, eine Einrichtungen der  AWO-Caritas-Diakonie u.ä., ein Parteibüro gleich welcher Farbe, eine Feuerwehr, Rettungsdienste, Fußballplätze, Freibäder, Bahnhofskioske, Serviceangebote mit Warteräumen (um ein paar Beispiele zu nennen). Auflistung von verschienden Anwendungen in D -> anderswo.  Ich persönlich nehme geduldig und mit wachsendem Erstaunen wahr, dass oder warum irgendwas dort im Landratsamt oder bei der Sparkasse geht und anderswo aus guten Gründen nicht und andersrum.  Oft geschieht die Aufstellung eines Routers mit Blick auf zukünftige Anwendungen des Internet nicht ganz uneigennützig –

  • eine Location will ja möglicherweise in den Sozialen Medien als beliebter Treffpunkt aufscheinen,
  • Stadtwerke haben Interesse, dass ihnen defekte Straßenbeleuchtungen gemeldet werden,
  • ein Lokal möchte umfangreicheren Service bieten
  • an einer Haltestelle will man unkompliziert die nächst eintreffenden Verkehrsmittel anzeigen
  • man richtet Messstellen für Luftqualität, Verkehrsfrequenz ein….

Die Flexibilität der Freifunk-Lösung als schnell verfügbare Lösung zu flächendeckender (weil finanzierbar) Internetanbindung von öffentlichen Räumen stellte sich bei der Versorgung von Flüchtlingsunterkünften heraus – nebenbei auch sehr schön die Inflexibilität der dafür zuständigen Institutionen und Entscheider – der Nutzen ist bei schnell zu realisierenden Lösungen bei Notfällen (Bombenalarm mit Notunterkünften u.ä.) oder Bierzelten und Messen eindrucksvoll.

Überzeugt? Interesse daran, ein so vorteilhafte Innovation zu unterstützen, die vor allem damit wächst, dass viele mitmachen!

Für eine schnelle evtl. auch provisorische Installation bin ich jederzeit ansprechbar:
Martin Schön – 0049 178 174 8952 oder mrtnschn@netsprit.de

So geht es in 95% aller Fälle:

  1. man regelt den Internetzugang – das kann direkt sein oder man ist in Reichweite eines anderen Freifunk-Routers
  2. man informiert uns, wir liefern einen speziellen Freifunk-Router zu einmalig 20 € (nach Absprache auch leistungsfähigere),
  3. gerne schauen wir auch vor Ort vorbei und geben Ratschläge für Aufstellungsorte von Routern, Hinweise für elektrische Veränderungen, Kabelverlegungen …
  4. a) der wird dann an der vorhanden Fritzbox bzw. am LAN angesteckt
    b) so aufgestellt, dass er (automatisch) mit einem anderen Freifunk-Router Kontakt aufnimmt
  5. Gäste, Kunden, Bürger haben störerhaftungsbefreiten Internetzugang.

Wir können auch Richtfunkstrecken aufbauen, um entfernter liegende Gebiete zu versorgen…

Selbstverständlich können Sie sich auch einen Franken-Freifunk-Router selbst flashen!

Wir beantworten gerne Fragen, erklären Zusammenhänge und Sachstrukturen, beleuchten mit Routern zu 60 € auch große Flächen (250 m).

Sie finden Zugang zum Internet per Freifunk in unserer Region zur Zeit:

in Bad Reichenhall

Rathausplatz  im und vor Hünns,  Garten Tucher und Kriegerdenkmal, Cafémeile: im, vor und hinter dem Amadeo um Asia Wokman (Schw. Adler) Anfang Schachtstr. ,  Kopp’s Vinothek und Parkplatz, Innsbrucker-/Liebigstr.  bis knapp Simonetti – im und vor Dolce Vita (1) – weiträumig Kreuzung Liebig-/Innsbrucker Str. mit Museumsparkplatz  ist abgedeckt, in die andere Richtung Kurfürstenstr –  Richtung Drei Linden  bis Krankenpflegerschule, vorne Bushaltestelle Reifenstuehlstr. ,
unterhalb Adolf Schmid Str. Richtung Hotels, Bahnhofstraße Friseur Moser … Evangelisch Kirche und königl. Kurpark (Brunnen)

in Piding

Salzstraße

in Anger

Anger – Stockham -Vorgelthennhaus & Anger-Süd &  Taverne Vachenlueg,

in Freilassing

Umfeld Post -> Sparkasse- VR-Bank-Kebab-Haus,
Bioladen und Umfeld, Gewerbegasse komplett
ACR Freilassing/Werk 71,
Mittlere Feldstr.,
Bahnhof innen und Bahnsteige (je nach Zugstand)

Bischofswiesen

Praxis Dr. Thiel

in Berchtesgaden

im Bahnhof in der Wartehalle, am Busbahnhof sowie am Bahnsteig zur S-Bahn

in Prien  (Genaueres->Link)

im Zentrum, Bahnhof, Zeltplatz (Ortseinfahrt West)

in Bad Endorf

rund um Bahnhof

in Aschau – Kampenwand,
Waging,
Unterkünfte in Grabenstätt-Winkl, Bischofswiesen,
Reit i.W. hier aus Freifunk München,
Traunstein, Hautstichlerei
Traunreut,
Traunwalchen

wo noch in der Region Inn-Salzach?

Upps –   in Österreich in Werfen und Bischofshofen- upps in Graz

übrigens – wo und wie gut erreichbar – das liegt letztlich vor allem an IHNEN – die Freifunk-Technik ist skalierbar und die Gesamtleistung verbessern wir gegen Spenden gerne – um Vielfache!

Schöne Plätze wären an Plätzen, Bahnhöfen, Cafés, überall, wo gewartet wird (Arzt, Friseur) – natürlich auch Hotels und Vermieter von Fremdenzimmern ….

Kurz und bündig – unabhängig von der Diskussion – auch der aktuellen Gesetzesnovellen zur Befreiung von der Störerhaftung:

Störerhaftung:

  1. Der Freifunk als Provider hat keine Störerhaftung. Er ist Betreiber der Knoten. Das wurde gerichtlich längst durchgeurteilt.
  2. Sollte ein Gericht das doch mal anders sehen wäre es technisch nicht möglich den „Störerknoten“ zu identifizieren, so dass selbst in diesem Fall keine Gefahr für den Anbieter ausgeht.

 Jugendschutz:

  • ist ein wichtiges Thema. Eben deshalb müssen Anbieter solcher Angebote einen Ü18 Check machen. Es gibt keine Verpflichtung zur Filterung seitens der Provider, die ja nicht der Inhaltsanbieter sind, das ist Unsinn. Verantwortlich sind auch die Erziehungsberechtigten, sie können durch Apps Inhalte beschränken.
  • Wir akzeptieren nicht, dass bei der Zensur öffentlicher Internetzugänge Minderheiten versuchen, ihre enge Moral durchzusetzen, oder dass juristisch ungebildete, beliebige Angestellte in Firmen Zugang zu Inhalten nach Gutdünken sperren, unsere Grundrechte so beeinträchtigen …

Drumrum:

  • Unsere Initiative möchte das Freifunk-Netz weiter ausbauen und den Gästen aus aller Welt, aber natürlich auch allen anderen, einen unzensierten mobilen Zugang zum Internet über ein möglichst flächendeckendes, freies W-LAN-Netz zur Verfügung stellen. Freifunk kann auch in der Gastronomie und Hotellerie für Gäste eingesetzt werden. Hierbei ist zu beachten, dass unsere Freifunk-Initiative keinen gesicherten Service versprechen kann. Es zeigt sich jedoch, dass das Freifunknetz sehr stabil läuft.
  • Die Benutzer sollten aber Passwörter und dergleichen möglichst verschlüsselt übertragen, da das W-LAN unverschlüsselt arbeitet und die im Klartext übertragenen Daten ausgelesen werden könnten. Diese Gegebenheit sollte aber auch ganz generell, in jedem Computernetzwerk, berücksichtigt werden.
  • Auch online-Banking ist im Freifunk-WLAN genau so sicher wie “zu Hause”. Es gibt keinen Unterschied zur Sicherheit des online-Banking zu Hause oder in offenen Netzen.  Ein Angriff erfolgt im Regelfall auch durch Befall des Endgerätes und nicht des Übermittlungsweges. Denn der ist verschlüsselt.

Weitere Infos zum -> allgemeine Website zum Freifunken .

Unsere regionale Initiative wurde als „Freifunken in BGL / Berchtesgadener Land“ als Projekt der Piraten im Kreisverband BGL durch die Bereitstellung von 20 Routern und Serverleistungen angestoßen. Es ist demnächst vorgesehen, durch Fördermitgliedschaft im Verein f3netze. e.V.  zur Finanzierung notwendiger Server u.a. Hardware Geld zu sammeln. (Es ist an Jahresbeiträge von 20++ € gedacht). Qualität und Bandbreite ist natürlich Resultat dieser Investitionen in Server/Gateways!

Unsere Initiative „Inn-Salzach.freifunk.net“ ist mit ihren Servern und Gateways eine Untergliederung (Hood bgl) von Freifunk Franken