Flüchtlingswelle 2015: Freifunk am Chieminger Friedhof

Hier wurde ein Freifunkrouter an einen privaten Internetanschluss angeschlossen. Ohne Kostenbelastung, ohne wirkliche Einschränkung des eigenen Internetverkehrs, sind so täglich zig. Menschen – in der Spitze bis über zwanzig gleichzeitig – mit der weiteren Welt  verbunden. Die Gemeinde sieht sich nicht in der Lage, den vollkommen ungenutzten schulischen Anschluss für „so etwas“ zur Verfügung zu stellen. Würde der Anschluss entweiht?

Wir wissen es nicht, freuen uns überall in der Region, wenn wir weitere „Nachbarn“ wie den einen offenherzig funkenden  in Chieming, einige in Bad Reichenhall  – oder vielleicht auch Gemeindeverwaltungen fänden, die uns die Bereitstellung eines freien WLANs durch Freifunk ermöglichen –
und zwar nicht nur für Flüchtlingsunterkünfte, auch für Plätze, Bahnhöfe, Gasthäuser, Wartezimmer….

Sehr geehrter Herr Schön,

vielen Dank für Ihren Vorschlag.

Unsere Schulanschlüsse kommen leider für den Betrieb eines Freifunkrouters nicht in Betracht.  

Im Rathaus, bzw. der TI in Chieming bieten wir einen kostenlosen Internetzugang für jedermann an.

Mit freundlichen Grüßen

I.A.

Gemeinde Chieming

  

 

Erste Etappe (wirklich) freies  WLAN in Bad Reichenhall!

Wenn ihr in Reichenhall nach offenen WLANs /WIFI sucht, dann taucht im Areal zu Beginn frwlander Innsbruckerstr./KIK, auf dem ganzen Parkplatz entlang der Bahnlinie fast bis Elektro Mayer und vor bis zum dolce vita, ev. Bibliothek (schwach) nun das franken.freifunk.net auf. Wenn ihr das anwählt, habt ihr in Bad Reichenhall ein freies Internet – auf dem Parkplatz immerhin mit 15 Mbit-WLAN, also mehr als in Marzoll. Es kann sein, dass BND überwachungseinheiten und Piraten ihr Funkunwesen in der Nähe vom KIK (siehe Bild) treiben, also auch rumsenden, das ist nur Propaganda und soll nur an den ganzen Überwachereischmarren erinnern und braucht niemand zu ängstigen.
Es gibt auch andere “freie” Zugänge in Bad Reichenhall, wenn man dann Browsen will, kommen allerdings die Pferdefüße – Zugangskennungen für Kabel-Deutschland oder die Telekom werden abgefragt – mit diversen Geräten geht nix mehr. Nur im Kammei habe ich einen echt freien ausgemacht, der wird aber auch bald franken.freifunk.net heißen – oder so.
Wer im Browser mal für eine Suche eingibt, “my ip” als Beispiel und dann sich anzeigen lässt, von wo aus das Gerät ins Internet geht, die wird vielleicht staunen: in Bukarest. Aber das ist die Lösung für das Problem der Störerhaftung.,,
Wer z.B. im Funkbereich von franken.freifunk.net eine Wohnung/Büro hat, der könnte bei mir für 20-30 Euro einen Router kaufen (1,8 Watt Stromverbrauch – ca. 5 Euro im Jahr) – der müsste einfach mit Strom versorgt werden – braucht also keinen eigenen Internetanschluss – nimmt mit mit meinem Routern Kontakt auf (dafür ist batman.franken.freifunk.net) und sendet wieder ein Stück weiter – theoretisch könnte man so die ganze Stadt mit meinem Router verketten, aber überall erscheint franken.freifunk.net – aus Gründen der Lastverteilung ist es allerdings zweckmäßig, wenn der eine oder die andere (Gastronomin) einen solchen Router direkt an das eigene Netz anschließt. Ein solcher Router verbindet sich wiederum “direkt” mit Rumänien ….
Ein Zugang namens Reichenhaller-Geschäftsleute.net oder so wäre auch zu realisieren, aber das würde etwas mehr als ein paar Router und den Strom kosten – ich möchte hier nur mal zeigen was auch geht, wie es prinzipiell geht und es zum Ausprobieren für alle Bürger anbieten. Meine Vorstellung von Beteiligung. Bitte hängt mich nicht auf, weil mich KabelD nicht zuverlässig beliefert, Aussetzer hat. Das ist ein anderes Problem unserer Stadt, nicht meines.