warum Freifunk auch in den Geschäften?

Ausgerechnet Amazon will verhindern, dass Kunden im Geschäft online Preise vergleichen. Ein Patent beschreibt, wie das funktionieren soll.

Das Patent mit dem Titel „Physical Store Online Shopping Control“ beschreibt das Vorgehen: Ist der Kunde in das (offene) WLAN eines Geschäfts eingeloggt, wird dessen Internet-Aktivität ausgewertet. URLs und Suchanfragen verraten, dass der Überwachte im Netz ein besseres Angebot bei der Konkurrenz entdeckt hat. Der Kunde könnte nun etwa ein Gegenangebot oder einen Gutschein vor Ort erhalten. Denkbar wäre auch, dass das System fix einen Mitarbeiter zum Kunden schickt, um diesen zu überzeugen, doch im Laden einzukaufen.

 

 

Wien: Kein Ausbau mehr für Gratis-WLAN

Nach 400 WLAN-Routern geht in Wien das Geld aus.

Über 400 öffentliche WLAN-Standorte gibt es in Wien, etwa an touristisch interessanten Punkten und überall, wo große Veranstaltungen stattfinden. Heuer sind noch fünf dazugekommen. Ein weiterer Ausbau ist aus Kostengründen nicht geplant.
Die WLAN-Standorte werden i.d.R. an Lichtanlagen und Ampeln montiert. So können die Datenleitungen der Anlagen mitbenutzt werden. Das macht den Betrieb der Zugangspunkte quasi kostenlos. Die Errichtung eines WLAN-Standortes wird meist im Zuge von Modernisierungsarbeiten durchgeführt. Das beläuft sich pro Standort auf etwa 2.500 bis 5.000 Euro. (ich habe in ca. drei Jahren  in unserer Region gerade mal ca. 100 Freifunkrouter ehrenamtlich eingerichtet …)
Die Errichtungskosten sind jedenfalls auch der Grund, warum kein weiterer großer Ausbau geplant ist. Magistrate und Bezirke können sich aber mit Wünschen für einzelne neue WLAN-Standorte an die MA 33 wenden.

Wer hier bei uns seine Umgebung mit Freifunk versorgen will (Magistrate und Bezirke, Pensionsinhaber, Nachbarn von frequentierten Plätzen, Bahnhöfen) können sich aber mit Wünschen für einzelne neue WLAN-Standorte an mich wenden, dafür genügen allerdings ca. 20-100 € (je nach gewünschter Abdeckung) einmalig. Wir freuen uns aber auch über eine Fördermitgliedschaft schon ab 20 €/a – was zur Finanzierung weiterer Gateway-Server und somit Beschleunigung des Durchsatzes im berühmten Nadelöhr  beiträgt. Tempo ist also keine technische Frage, sondern mehr der Anzahl der Fördermitgliedschaften.

freies WLAN überall schon – aber nicht an Schulen

In allen öffentlichen Gebäuden – bei Neubauten ohnehin – wird das freie WLAN bzw. Freifunk Standard.
Aber da gibt es iauf den Datenautobahnen im  Deutschland 4.0 doch viele Schlaglöcher – das klingt dann so:

Ziel ist, grundsätzlich alle zentralen Verwaltungsgebäude – innerhalb dieser Gebäude – mit W-Lan auszustatten“, sagte Fastenrath. In den Rathäusern am Theodor-Heuss-Platz und in Lüttringhausen sei das auch geschehen, ebenso in allen Kultureinrichtungen – mit Ausnahme des Teo Otto Theaters.

Aber beispielsweise gibt es auch in der Zentralbibliothek Ecke Scharffstraße W-Lan, im Senioren- und Sanierungs-Büro Markt 13 sowie auf dem Rathaus-Platz und im Wartebereich des Ämterhauses. Weil W-Lan bei allen Neubauten grundsätzlich als Standard vorgesehen ist, gibt es das auch bei der neuen Feuerwache in Lüttringhausen. Fastenrath: „In Vorbereitung sei laut Medienentwicklungsplan auch W-Lan vom Ämterhaus aus für den Friedrich-Ebert-Platz.“

Während die Flüchtlingsunterkünfte Allee- und Königstraße bereits ausgestattet sind, denke man zurzeit über die Feuerwehr und die Kindertagesstätte Bergisch Born nach – und sukzessive natürlich über die Schulen. Lars Fastenrath fügt aber hinzu, dass das an Schulen nur „in Übereinstimmung mit den pädagogischen Konzepten der jeweiligen Schule“ geschehen werde.

Das blockiert die WLAN-Versorgung vor allem auch dann, wenn es an den Schulen gar kein Konzept dazu gibt….